GIST – Ein Tumor verliert seinen Schrecken

Taschenbuch Format A5 mit 232 Seiten

42 farbige Abbildungen

ISBN 978-3-7460-5962-4

 

Erzählt die Probleme, bevor der GIST (gastrointestinaler Stromatumor) erkannt wurde, die Operationen und die Therapie mit Glivec und Sutent. Außerdem schildere ich die aufgetretenen Nebenwirkungen der Medikamente und was wir dagegen unternommen haben. Weiterhin  gibt es einen Überblick über die Entwicklung der Krebsbehandlung und einen Ausblick über zukünftige Therapiemöglichkeiten.

 

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort........................................................................................... 11
Urlaub im Krankenhaus................................................................ 27
Der GIST zeigt sich in voller Größe.............................................. 35
Der nächste Schlag in den Nacken.............................................. 55
Wie auf der Achterbahn – Immer auf und ab..............................81
Die Gallenblase legt mir Steine in den Gang................................95
Eine neue Waffe kommt zum Einsatz.........................................107

Krebs, die beste Art zu sterben? ................................................151

Theraiepause und Erholung .......................................................155
Die Ungeduld der Patienten .......................................................163
Wohin geht die Reise...................................................................167
Das Leben braucht Glück und auch mal Wunder.....................185
Nachwort.......................................................................................187
Danksagung und Schlusswort.....................................................197
Anhang A Das Lebenshaus – Hilfe und Information..............201
Anhang B GIST-Patientengruppe Hamburg............................205
Anhang C Mein Krankheitsverlauf und die Therapie.............209
Anhang D    Glossar.......................................................................213
Quellenangaben und hilfreiche Webseiten................................221

Leseprobe aus dem Kapitel „Der GIST zeigt sich in voller Größe“

Sonntags, es war der 30. Juni, der Tag, an dem ich abends das Finale der Fußballweltmeisterschaft 2002 zwischen Deutschland und Brasilien sehen wollte, ging es mir dann wieder schlechter. Übelkeit, Fieber und Bewusstlosigkeit kehrten zurück. An Aufstehen war nicht zu denken. Es wurde immer schlimmer. Zur Übelkeit kamen noch Durchfall, Schüttelfrost und Fieberanfälle hinzu. Der Stuhl war tiefschwarz und am Toilettenpapier konnte ich Blut erkennen. Als ich dann gegen Mittag wieder das Bewusstsein verlor und nicht mehr auf Fragen meiner Frau reagierte, rief sie die Notrufnummer 112 an. Die Sanitäter mit ihrem Rettungswagen waren schnell zur Stelle, erkannten aber sofort die Notlage und riefen einen Notarzt hinzu, der auch kurze Zeit später vor Ort war. Von dem, was sich seit Eintreffen der Sanitäter abspielte, weiß ich nichts und kann nur wiedergeben, wie es meine Frau erlebt hat. …

 

Wie es zu dieser dramatischen Situation kommt, was davor geschah und wie es weiterging, versuche ich in diesem Buch zu schildern. Immerhin habe ich den GIST schon 15 Jahre überlebt – sonst hätte ich dieses Büchlein nicht schreiben können.